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Bild A: Darstellung regelrechter anatomischer Strukturen im Kernspintomographischen Querschnittbild durch ein Kniegelenk.

Die knöchernen Strukturen von Kniescheibe einerseits und Oberschenkelknochen andererseits berühren sich nicht direkt, sondern sind jeweils von einer Knorpelplatte überzogen (dicker Knorpel unterhalb der Kniescheibe sowie etwas dünnere Knorpelplatte über dem Oberschenkelknochen). Dazwischen der nur wenige Millimeter breite Gelenkspalt mit minimaler Gelenkflüssigkeit.

Die Hauptlast einer mechanischen Gelenkbeanspruchtung trägt somit der Knorpel und jeder Gelenkschaden beginnt in der Regel mit einem Knorpelschaden.

Bild B: Kernspintomographisches Querschnittsbild durch ein Kniegelenk an identischer Stelle wie Bild A. mit Darstellung einer ausgedehnten Knorpelschädigung bei weitgehend aufgebrauchten Knorpel sowohl unterhalb der Kniescheibe als auch über dem Oberschenkelknochen.

In Folge des fehlenden Knorpels ist der Gelenkspalt breiter und mit einem kräftigen Gelenkerguß angefüllt (Kernspintomographisch sehr hell dargestellte Flüssigkeit).

Die unterhalb der jeweiligen Knorpelschicht angrenzenden knochernen Strukturen (Bild A.) zeigen sich nun in Bild B. bei fehlenden Knorpelbelag mit deutlichen Einkerbungen und welligen aufgelockerten Konturen als Zeichen eines Übergreifens des primären Knorpelschadens auf die darunter liegenden Knochenstrukturen und der Knorpelschaden weitet sich zunehmend zum allgemeinen Gelenkschaden aus. Ein Knorpelschaden ist aber reversibel, da sich Knorpelsubstanz wieder aufbauen läßt, am besten durch nutritive Unterstützung mit speziellen gezielten Nahrungsergänzungspräparaten.