Seite auswählen

Was ist anders und warum?

 

Herkömmliche Aufzuchtmilchen enthalten (seit Anfang des Jahrtausends mit dem EU-weit verhängten Fütterungsverbot tierischer Fette) ausschließlich Pflanzenöle. Diese müssen, um in Pulverform überführt werden zu können und stabil zu bleiben, zunächst einer industriellen Fetthärtung unterzogen werden. Liegen im naturbelassenen Pflanzenöl ungesättigte Fettsäuren in der cis- Form vor, werden diese im industriellen Fetthärtungsprozess hydriert und dabei entstehen trans- Fettsäureester, deren negative Auswirkungen auf die Gesundheit mittlerweile hinreichend bekannt sind.

Der Fettanteil der herkömmlichen Aufzuchtmilchen kann nicht variiert werden, ohne gleichzeitig den Eiweißanteil zu verändern.

CarniLac enthält nur die essentiellen Fettsäuren, die in Pflanzenölen entweder gar nicht, oder nur in zu geringem Anteil enthalten sind. Mit der Zugabe von frischen, ungehärteten Pflanzenölen zu CarniLac ist es erstmalig möglich:

  1. den Fettanteil der fertigen Milch zu variieren. Dies ermöglicht die Gabe von CarniLac an das Muttertier (um Milchfluß sicherzustellen und die Hündin optimal zu unterstützen), wie auch die Verwendung von CarniLac zur Aufzucht von Jungtieren unterschiedlichster Tierarten und zudem wird die Aufnahme schädlicher Transfettsäuren vermieden.
  1. Die gehärteten Pflanzenöle herkömmlicher Aufzuchtmilchen werden zusätzlich mit einem Emulgator angereichert, damit das gehärtete Öl in einer Wasser-Öl-Phase stabil bleibt, sprich das Fett nicht, bzw. langsam nach oben schwimmt. Dies führt dazu, dass, wenn die gesamte Milch für einen Wurf angerührt und dann verfüttert wird, die Milch oft doch bereits wieder aufgerahmt ist, so dass die ersten Welpen/Kitten weniger Fett erhalten, als die letzten. Für Sie ist dieses Aufrahmen meist gar nicht erkennbar. Mit CarniLac erkennen Sie diese Trennung zwischen Fett- und Eiweiß-/Wasserphase, die aufgrund der fehlenden Emulgatoren naturgemäß schnell eintritt, deutlich. Das mag Sie aufgrund der Ungewöhnlichkeit zunächst erschrecken. Um dieser Entmischung vorzubeugen, schwenken Sie CarniLac, sofern Sie mehrere Welpen mit einer Flaschenfüllung füttern, immer mal wieder bzw. schütteln das Fläschchen, um die Phasentrennung zu vermeiden.


Fazit:
Vorteile sind

  1. Vermeidung von Transfettsäuren,
  2. keine Emulgatoren und keine Stabilisatoren
  3. Verwendung frischer Öle
  4. Anpassen des Fettgehaltes an unterschiedliche Lebensphasen
  5. Erkennen von Phasentrennung Öl-Wasser


Nachtei
l:

  1. Notwendigkeit des Schwenkens/Schüttelns der fertigen Milch vor dem Verfüttern


Welche Öle können benutzt werden?

Der Markt bietet immer mehr exotische Öle an, die meist einen besonders hohen Gehalt an sogenannten mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren enthalten. Diesen Ölen werden berechtigterweise auch gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben, dies gilt aber nur für den menschlichen Verzehr, teilweise auch noch für die Anwendung beim erwachsenen Hund/der ausgewachsenen Katze, aber NICHT für den Welpen/Kitten!

Pflanzliche Öle bestehen ebenso aus Fettsäuren wie das Fett der Muttermilch und sowohl Katzen- wie auch Hundemilch (das bezieht sich auch auf Igel/Frettchen/Füchse usw., davon später mehr) haben ein ganz bestimmtes Muster an Fettsäuren, das unbedingt eingehalten werden muss, soll es nicht zu lebensbedrohlichen Verdauungsstörungen kommen.

Ist Butterfett für Hunde- und Katzenwelpen aufgrund seiner Fettsäurezusammensetzung ungeeignet, so sind das auch alle Öle, die mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten, sowie zu hoher Gehalt an Fettsäuren mit einer Kettenlänge über C:18.

Fischöl enthält zwar wertvollste essentielle Fettsäuren (EPA und DHA!), darf allerdings aufgrund seines sehr hohen Anteils an Omega-3-Fettsäuren nur in sehr geringen Mengen gefüttert werden! Sehr gering heißt in Zahlen: nicht mehr als 5% der zugesetzten Ölmenge!

Sie setzen deshalb bitte ganz simple Öle aus der Küche ein. Geeignet sind Maisöl aber auch Sonnenblumen-,Soja-,Weizenkeimöl, wobei der Geschmack des Maisöls deutlich neutraler ist, als z.B. der von Sonnenblumenöl. Rapsöl ist bereits nur noch begrenzt geeignet, aufgrund des bereits deutlich höheren Anteils an Linolensäure sollte es maximal in einer 50/50 Mischung mit Mais- und /oder Sonnenblumenöl eingesetzt werden.

Für die menschliche Ernährung auf dem Markt ist mittlerweile auch sogenanntes MCT-Öl!

Es handelt ich um ein Ölgemisch aus Kokos- und Palmöl, enthält fast ausschließlich mittelkettige Fettsäuren und genau diese sind auch die Fettsäuren, die Ihre Welpen/Ihre Kitten brauchen.

Fazit: Bei Welpen und Kitten keine exotischen oder besonders „gute und gesunde“ Öle verwenden! Ihr Organismus verträgt weder die gesunde Butter noch das für den Menschen besonders gesunde, wertvolle exotische Öl. Mais-, Soja-, Sonnenblumen-, MCT-, Weizenkeimöl, gerne auch eine Mischung aus diesen Ölen, sind für Ihre Welpen/Kitten das Beste!


Für welche Tierarten ist CarniLac geeignet?

Dank der besonderen Aminosäurenverteilung im Eiweißanteil von CarniLac und aufgrund des niedrigen Milchzuckergehaltes kann mit unterschiedlicher Mengenzugabe von Öl eine Aufzuchtmilch angerührt werden, die für die Mutterlose Aufzucht von

  • Hunden
  • Katzen
  • Frettchen
  • Igeln
  • Hasen/Kaninchen
  • Eichhörnchen, Siebenschläfer, Waldschläfer
  • Degus, Meerschweinchen, Ratten
  • Raubkatzen
  • Bären

jeweils individuell angerührt werden kann und somit perfekt geeignet ist. Für mehr Hinweise zu den individuellen Mengen besuchen Sie unseren Dosierrechner auf carnimed.de!

Als hochkalorische Kraftnahrung und zur Vorbereitung der Muttertiere auf die Geburt Herkömmliche Aufzuchtmilchen sind aufgrund ihrer vorgegebenen Zusammensetzung zur Verfütterung an ausgewachsene Tiere oft nur begrenzt einsetzbar.

Da Sie bei CarniLac den Fettanteil selbst bestimmen, ist CarniLac eine optimale Zusatznahrung für Ihre säugende Hündin/säugende Katze und wie uns Anwender begeistert berichtet haben, auch eine wunderbare Zusatznahrung um beim Muttertier vom ersten Tag an optimalen Milchfluss zu erzielen. Vergessen Sie nicht, CarniLac ist eine gute Alternative, das Beste für Neugeborene ist und bleibt aber die Muttermilch. Insofern ist die Zugabe von CarniLac an das Muttertier einige Tage vor der Geburt eine wunderbare Möglichkeit, um den Milchfluss zum richtigen Zeitpunkt zu gewährleisten.

Erwachsene Tiere erhalten CarniLac entweder in Feuchtnahrung eingerührt oder gemeinsam mit Magerquark, Magerjoghurt. Sie geben Ihrem erwachsenen Tier CarniLac allerdings bitte nur mit der halben Ölzugabe, bzw. ersetzen das Öl in diesem Fall auch gerne durch Schmalz oder Rinderfett. Auch hier gilt aber: kein oder nur wenig Butterfett!

Geringes Volumen, aber viel Energie und beste Eiweißqualität macht Carnilac damit nicht nur für die säugende Hündin, sondern auch für die Fütterung von geschwächten, in Rekonvalseszenz befindlichen Tieren wie auch als Zufütterung für Leistungshunde sehr interessant. Beispielrechnung: 100 g Carnilac mit 40ml Öl (oder Schmalz/Talg) entsprechen der Energiemenge von rd. 250g Hühnchenfleisch.


Für welche Tierarten ist CarniLac ungeeignet?

CarniLac enthält sehr geringe Mengen an Milchzucker, weil Milchzucker von den oben angeführten Tierarten nur begrenzt vertragen wird. Für Tierarten, deren natürliche Muttermilch hohe Milchzuckermengen enthält, wie z.B. Fohlen, Kälber, Lämmer, Ziegen ist CarniLac deshalb ungeeignet, bzw. würde die Zugabe von Milchzucker erforderlich machen. Ausnahme ist das Rehkitz, das mit einer Mischung aus herkömmlicher Lämmermilch plus CarniLac einen vollwertigen Muttermilchersatz erhält, um die rasche Gewichtsentwicklung zu ermöglichen.

Kaloriendichte/ Eiweißanteil

In 100 CarniLac-Pulver sind

  • 14.920 Kilojoule (=1,49 MJ)enthalten und
  • 48g Protein

Bedarf an Energie (MJ) und verdaulichem Eiweiß (P) bei der Zuchthündin:

Körpergewicht 10 kg 35 kg
Trächtigkeit (ab 5. Woche) 4,1 MJ / 41 g P 11,8 MJ / 120 g P
Laktation 7,7 MJ / 84 g P 24,2 MJ / 260 g P

100 g CarniLac sind – zusammen mit der halben Menge Fett- und Magerquark eine kaloriendichte, im Eiweißangebot (Albumin/Globulin) optimierte Kraftnahrung für trächtige, säugende Hündinnen, wie auch Kraftnahrung für geschwächte, rekonvaleszente Hunde oder intensiv sportlich geforderte Hunde. In geringerer Menge gilt dies natürlich ebenso für Katzen.


Kann fertige Milch im Kühlschrank aufbewahrt und wieder erwärmt werden?

Prinzipiell ist dies (bei hygienisch einwandfreier Herstellung) für die benötigte Tagesmenge problemlos möglich. Wir raten natürlich immer, die Milch frisch anzurühren und aufgrund der geringen Mahlzeitenhäufigkeit ist dieser zeitliche Mehraufwand vielleicht auch für Sie vertretbar. Länger als 24 Stunden sollte die Milch zur Verfütterung an Welpen/Kitten nicht aufbewahrt werden.


Kann man CarniLac einfrieren?

Selbstverständlich kann CarniLac-Pulver auch eingefroren werden. Dies verlängert die Haltbarkeit um ca. 6 Monate

Mehr Informationen finden Sie auf unserer Homepage, viel Spaß beim Lesen!